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	<title>Peete&#039;s Bl0g</title>
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	<description>Living on the Peete side of life.</description>
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		<title>Mein neuestes Werk: Die Fehlerbeschreibung *dam-dam-dam*</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 20:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kun De Zensurstraße 5 54321 Zensurstadt Firma z. Hd. Ansprechpartner Garantiestraße 8 12345 Rücksendehausen Betreff: Rücksendung des Artikels Eurolite Techno Strobe 250 LED Sehr geehrter Herr Ansprechpartner, Aufgrund eines kapitalen technischen Defektes übersende ich Ihnen anbei den oben genannten Artikel. Das Gerät war den Vorgaben der Betriebsanweisung gemäß installiert und quittierte innerhalb der ersten Betriebsstunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kun De<br />
Zensurstraße 5<br />
54321 Zensurstadt<br />
Firma</p>
<p>z. Hd. Ansprechpartner<br />
Garantiestraße 8<br />
12345 Rücksendehausen</p>
<p>Betreff: Rücksendung des Artikels Eurolite Techno Strobe 250 LED</p>
<p>Sehr geehrter Herr Ansprechpartner,<br />
Aufgrund eines kapitalen technischen Defektes übersende ich Ihnen anbei den oben genannten Artikel. Das Gerät war den Vorgaben der Betriebsanweisung gemäß installiert und quittierte innerhalb der ersten Betriebsstunden spontan seinen Dienst.<br />
Nach einem vorangegangenen, kurzen Testbetrieb wurde das Gerät in unserem Raum mittels der mitgelieferten Halterung und einer handelsüblichen Schraube montiert und mit dem Stromnetz verbunden. Die Funktion war zu Beginn des Einsatzes in vollem Umfang gegeben. Einen mechanischen Schlag als Ursache des Versagens schließen wir aus, da der Blitzer inklusive seiner Stromversorgung in für unsere Gäste nicht erreichbarer Höhe angebracht wurde und auch während des Montagevorganges nicht heruntergefallen oder in anderer Form belastet worden ist. Ebenso als ausgeschlossen betrachte ich einen fremdinduzierten Überspannungsschaden, da (insbesondere zum Zeitpunkt des Aussetzens) keinerlei Unregelmäßigkeiten bzgl. Unwetter oder anderer möglicher Beeinträchtigungen der Funktion festgestellt werden konnten. Eine regelfremde Verwendung des Gerätes kann ebenso ausgeschlossen werden. Aufgrund der Tatsache, dass das Gerät innerhalb der ersten 5 Betriebsstunden ausgefallen ist, bitte ich von Verschleißerscheinungen als Fehlerursache abzusehen. Ich bitte Sie daher, das Gerät gemäß §7 und 8 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu reparieren oder auszutauschen und verbleibe</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>________________________<br />
Kun De</p>
<p>Hier zum Downloaden für M$-Word: <a href='http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-content/uploads/2010/09/Blitzer_Fehlerbeschreibung_online.doc'>Blitzer_Fehlerbeschreibung_online</a></p>
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		<title>Werbung &#8211; soll ich jetzt Angst haben?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 16:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Haarsträubend. Was soll man da noch sagen? Statt kultivierter Reklame erwartet mich mittlerweile zwischen sinn- und funktionslosem Programm beängstigendes Bild- und Tonmaterial. So erpresst mich eine große Fastfoodkette, ihre Produkte zu verzehren oder Deutschland wird nicht Fußballweltmeister. Nur Frauen finden im Internet günstige Hotels und leiden dann unter andauernder Gesichtslähmung. Marcel d&#8217;Avis (Werbefigur eines großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haarsträubend. Was soll man da noch sagen? Statt kultivierter<span id="more-1098"></span> Reklame erwartet mich mittlerweile zwischen sinn- und funktionslosem Programm beängstigendes Bild- und Tonmaterial. So erpresst mich eine große Fastfoodkette, ihre Produkte zu verzehren oder Deutschland wird nicht Fußballweltmeister. Nur Frauen finden im Internet günstige Hotels und leiden dann unter andauernder Gesichtslähmung. Marcel d&#8217;Avis (Werbefigur eines großen Providers) aber bringt mich auf den Höhepunkt des Verfolgungswahns. Bestellt man einen Internetanschluss und wird (wie so oft) nicht gleich damit glücklich, sollte man auf der Stelle dafür sorgen, dass jede Menge Konserven, viel Toast und Salami im Haus sind. Kernaussage des Werbespots: &#8220;Wir bleiben bei Ihnen, und zwar bis der Anschluss läuft!&#8221;<br />
Muss ich es freiwillig mitmachen, dass wochenlang Techniker in meiner Residenz campieren und den ganzen Tag das machen, womit ich mir üblicherweise ganz gern meine Freizeit vertreibe.<br />
Naja, in Verträgen kann man bekanntlich viel verstecken. Bin gleich wieder da, ich muss kurz mein Lama füttern!</p>
<p><a href="http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-content/uploads/2010/05/l_2048_1536_AAEC86EB-D7BE-4A24-A169-A95632EF08C1.jpeg" rel="lightbox"><img src="http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-content/uploads/2010/05/l_2048_1536_AAEC86EB-D7BE-4A24-A169-A95632EF08C1.jpeg" alt="" class="alignnone size-full" /></a></p>
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		<title>iPhonus Maximus &#8211; mein Weg zu Vodafone</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es offiziell: Ich bin zur iBitch geworden. Hätte man mir vor einem Jahr erzählt, dass ich mal ein iPhone kaufen würde, hätte ich denjenigen ausgelacht. Es war halt doch etwas spontan. Die eigentliche Entscheidungshilfe war Windows Mobile, welches mich mit seiner Instabilität und den kaum nutzbaren, wenig sinnbringenden Programmen (und fehlender Spielevielfalt) davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es offiziell: Ich bin zur <span id="more-1087"></span>iBitch geworden. Hätte man mir vor einem Jahr erzählt, dass ich mal ein iPhone kaufen würde, hätte ich denjenigen ausgelacht. Es war halt doch etwas spontan.</p>
<p>Die eigentliche Entscheidungshilfe war Windows Mobile, welches mich mit seiner Instabilität und den kaum nutzbaren, wenig sinnbringenden Programmen (und fehlender Spielevielfalt) davon überzeugte, dass jetzt Handlungsbedarf besteht. Warum ich gerade aufs iPhone gekommen bin? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Pro-Argumente waren sicherlich folgende:</p>
<ul>
<li>Stabiles Betriebssystem, welches auch mit Updates gepflegt wird (ganz im Gegenteil zu Windows Mobile auf meinem HTC Touch Pro)</li>
<li>Ordentlich &#8220;Schmackes&#8221; in der Technik, den man auch BEMERKT (ruckelfreie Wiedergabe von Menüanimationen)</li>
<li>Einfache Usability für Jedermann, auch unter Einfluss von Alkohol bedienbar</li>
<li>Die Vielfalt von Apps, die man einfach so über den Store kaufen und updaten kann</li>
<li>Die Antwort &#8220;Ja, isses&#8221; auf die Frage &#8220;Ist das ein iPhone?&#8221; &#8211; ich wurde beim HTC oft genug gefragt!</li>
<li>Weg von Windows&#8217; Zuverlässigkeit auf dem Handy (manchmal klingelte es nicht und SMS wurden &#8220;unterschlagen&#8221;)</li>
</ul>
<p>Aber sicherlich hat diese Anschaffung auch Schattenseiten:</p>
<ul>
<li>Man wird Steve Job&#8217;s Spielzeug &#8211; Funktionen des iPhone unterliegen teils Einschränkungen seitens Apple</li>
<li>Garantieverlust bei Aktivierung eines unzuverlässigen Feuchtigkeitssensors</li>
<li>Überhaupt strenge Garantiebestimmungen (Man hat von Fällen gehört, in denen keine Garantie bei Kratzern gegeben wurde)</li>
<li>Notwendigkeit einer Internetverbindung, um einige Apps erst nutzen zu können (&#8211;&gt; Datentarif)</li>
<li>Extrem hoher Gerätepreis und dadurch die Möglichkeit, sich selbst zu bescheißen</li>
</ul>
<p>Da mich mein altes Touch Pro aber langsam langweilte und ich es leid war, Leuten zu erklären, warum-ich-SMS-nur-mit-Bindestrichen-schrieb,-was-an-der-kaputten-Leertaste-lag,-welche-vom-Werk-weg-verbaut-wurde, wurde es Zeit für etwas Neues. Sowieso wollte ich schon länger meinen Anbieter wechseln, da O2 mit dem horrenden Prepaid-Tarif langsam aber sicher ausgedient hatte und ich auch zuhause endlich Empfang haben wollte. Meine Wahl fiel (erstaunlicherweise, entgegen meiner ursprünglichen Meinung) auf Vodafone, da die Netzabdeckung im Haus hervorragend ist (sonst schafft es derzeit kein Netzbetreiber, dieses Haus vernünftig zu erreichen). Da ich schon länger auf mobiles Internet scharf war (vgl. lokale Informationen und die Möglichkeit, &#8220;schnell mal was nachzuschauen&#8221;) machte ich mich kundig, was ein Vertrag dort so kostet. Schnell war ich deshalb bei der SuperFlat Internet gelandet. Oh, und für 10€ Aufpreis pro Monat (welche sich dank &#8220;Junge Leute&#8221;-Rabatt eh egalisierten) gibt&#8217;s auch das Wunschhandy dazu. Da mich keines der derzeit aktuellen Geräte wirklich interessierte recherchierte ich, ob man das iPhone auch bei Vodafone kriegen könnte. Dazu angestoßen wurde ich durch das <a title="Vodafone InfoDok 126: iPhone im VF-Netz" href="http://www.vodafone.de/infofaxe/126.pdf" target="_blank">InfoDok 126</a>, welches beschreibt, wie man das iPhone im Vodafone-Netz zum Laufen kriegt.</p>
<p>Ergebnis meiner Untersuchungen war, dass man das iPhone aufgrund des bestehenden Exklusivvertrages von Apple mit T-Mobile leider nicht bei Vodafone direkt kaufen kann. Ich fand jedoch auch heraus, dass man das iPhone von Vodafone subventioniert bekommen kann, beschrieben auf <a title="iFUN.de - Vodafone's iPhone-Verkaufsstrategie" href="http://www.iphone-ticker.de/2009/07/15/vodafones-iphone-verkaufsstrategie-nicht-von-uns/" target="_blank">dieser Website</a>. Diesem Angebot bin ich gefolgt &#8211; um jedoch herauszufinden, wo ich das Gerät am günstigsten herbekommen kann, habe ich ein wenig herumgerechnet und -telefoniert. An dieser Stelle eine Warnung: Die HandyInsel in Miesbach war das mit Abstand teuerste und frechste Angebot. Demnach hätte ich monatlich 65€ hingelegt, keinen Jugendrabatt kassiert und einmalig über 330€ geblecht. Wie es sich für mich gehört habe ich mich freundlich bedankt und aufgelegt.</p>
<p>Nach einigen Abwägungen habe ich mich dann für den Vodafone-Shop in Kolbermoor bei Rosenheim entschieden, da der Inhaber des Shops nett und freundlich ist, ich das Telefon dort günstiger auftreiben konnte und die Distanz zu meinem Zuhause auch annehmbar ist. Im Endeffekt bekommt man das iPhone jedoch nicht von VF direkt, sondern von einem der drei &#8220;Lieferanten&#8221;, da sich der Netzbetreiber ausdrücklichst vom Verkauf des Apfelgeräts distanziert. Einmalig war ich jetzt (incl. Schutzhülle und Displayschutzfolie) mit etwa 160 Euronen am Start. Monatlich muss ich, alle <a title="Vodafone InfoDok 551: Leistungen der SuperFlats Internet" href="http://www.vodafone.de/infofaxe/551.pdf" target="_blank">Leistungen des Tarifs</a> natürlich mit inbegriffen, knappe 50 Scheine berappen, was im Vergleich zu T-Mobile zwar nicht weniger ist, jedoch für meine Zwecke deutlich bessere Konditionen beinhaltet. Unter&#8217;m Strich komme ich damit auf einen Gerätepreis von überschlagen etwa 500.-, wenn man den Tarif weglässt, welchen ich sowieso früher oder später bestellt hätte.</p>
<p>Die Bilanz der ersten paar Tage ist pure Überzeugung &#8211; ich habe noch keine Macken entdeckt und bin rundum zufrieden. Außerdem nenne ich 76 Apps mein Eigen. Zwar etwas viele, aber so wird&#8217;s wenigstens nicht langweilig <img src='http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meine Rufnummer habe ich übrigens behalten, ich bin also immernoch wie gewohnt erreichbar. Mit welchem Fiasko das verbunden war ist eine andere Geschichte und soll auch ein anderes Mal erzählt werden.</p>
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		<title>Wehrdienst, Zivildienst und die Noroviren</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 19:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Na endlich ist mal alles, wie es schon seit Eineinhalb Monaten hätte sein sollen. Fast alles. Dazu aber später. Nachdem ich ja bei meiner Musterung einen Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer gemäß Artikel 4 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes gestellt hatte (was zum Zeitpunkt der Musterung grundverkehrt war, da man dann als &#8220;für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich ist mal alles, wie es schon seit Eineinhalb Monaten hätte sein sollen. Fast alles. Dazu aber später.</p>
<p>Nachdem ich ja bei meiner <span id="more-1057"></span>Musterung einen Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer gemäß Artikel 4 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes gestellt hatte (was zum Zeitpunkt der Musterung grundverkehrt war, da man dann als &#8220;für den Zivildienst taugt er schon&#8221; gemustert wird, was für meinen weiteren Verlauf nicht von Vorteil war und auch in keinem Fall mehr von Vorteil ist) gestellt hatte fühlte ich mich aus verschiedenen Gründen dazu verpflichtet, diesen wieder zurückzuziehen. An alle unerfahrenen in diesem Gebiet: Man sollte sich das gut überlegen, weil man damit viele Weichen für das spätere Leben stellt, ohne es erst zu bemerken.</p>
<p>Naja, auf jeden Fall musste ich demnach ja veranlassen, dass ich so schnell wie möglich zum Grundwehrdienst einberufen werden konnte. Somit war der 04.01.2010 der Termin, auf den ich mich &#8220;freuen&#8221; konnte. Nicht zuletzt wegen all dem &#8220;Spass&#8221;, den ich haben würde. Dieser &#8220;Spass&#8221; ist aber nicht zu verwechseln mit handelsüblichem Spaß, welcher in aller Regel mit Freude einhergeht. Deswegen schreibe ich den &#8220;Spass&#8221; von nun an auch bewusst falsch, damit jeder gleich weiß, worum es geht.</p>
<p>Als ich also am 04.01.2010 meiner Einberufung zum Grundwehrdienst gerecht werden musste hatte ich mich schon mit meinem ehemaligen Arbeitskollegen der Firma H. verabredet, welcher ziemlich zeitgleich mit mir die Ausbildung dort abgebrochen hatte. Auch er sollte Grundwehrdienst leisten. Nicht, weil er musste &#8211; sondern weil er wollte. Demnach machten wir uns auf die Reise zu den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall, wo wir schon mit all der militärischen Freundlichkeit empfangen wurden, wie man sie sonst nur an der Rütli-Hauptschule antreffen könnte&#8230;</p>
<p>Statt mit einem &#8220;Hallo&#8221; wurde ich von einem &#8216;halbgebackenen&#8217; Menschen mit Dienstgrad auf der Schulter dazu aufgefordert, jetzt &#8220;Haltung anzunehmen&#8221;, &#8220;nicht so krumm und pisskurvig dazustehen&#8221; und mich jetzt den &#8220;Einschleusungsaktivitäten zu widmen&#8221;. In Bruchteilen von Sekunden wurde mir klar, dass jetzt für die nächste Zeit wohl Schluss mit meiner Menschenwürde ist. Es ist schade, sowas erst zu begreifen, wenn es zu spät ist. Doch das war erst der Anfang.</p>
<p>Am ersten Tag trug ich diesen Spass noch mit Fassung, da ich mich gewissermaßen schon mental darauf vorbereitet hatte, dass sich mein Leben jetzt verändern würde. Dass es jedoch in solchen Ausmaßen ablaufen würde, war auch mir nicht bekannt.</p>
<p>Im folgenden wurden wir aufgeklärt, wo unsere Stuben (&#8220;Zimmer gibt es nur im Puff, Soldat!&#8221;) waren. Zeitgleich bekamen wir noch die Bettwäsche ausgehändigt. Falsch: Wir <em>empfingen </em>unsere Bettwäsche.</p>
<p>Prinzipiell passierte an diesem Tag nichtmehr viel &#8211; außer, dass wir unsere Ausrüstung <em>empfingen </em>und lernten, wie man sich ausrichtet, welche &#8220;Steharten&#8221; es gibt usw.</p>
<p>Nach Herstellung unseres Spindaufbaues und ersten spassigen Triezeleien des Ausbildungspersonales durfen wir dann gegen 02.00 Uhr zu Bett gehen und <em>ruhen</em> (&#8220;Ein Soldat schläft nicht, er ruht!&#8221;). Diese Ruhe wurde um 04.00 Uhr jäh unterbrochen, indem die Tür aufgerissen wurde, das Licht angeschaltet wurde und man uns anschrie: &#8220;Aufstehen! Stehen Sie auf! Los! Los! Funktionieren Sie!&#8221; &#8211; noch bevor man wusste, wer man eigentlich war, war man aufgestanden, hatte sein Bett gemacht und den 70er-Jahre-Sportanzug angelegt. Der Befehl war, &#8220;vor den Stuben in Linie anzutreten&#8221;. Also versuchte der Zug auch, das wie gefordert auszuführen, was den Erwartungen der Ausbilder natürlich in keinster Weise entsprach. Man wollte schließlich auch die Zeit bis zur regulären Frühstückszeit überbrücken, da man uns viel zu früh geweckt hatte. Aber wie ich innerhalb des folgenden Monates immer wieder erfahren musste ist es bei der Bundeswehr nicht üblich, sich Fehler einzugestehen, wie auch neueste Medienereignisse zeigen.</p>
<p>Also durfte der komplette Zug immer wieder auf die Stuben weg- und vor den Stuben antreten, bis den Ausbildern das &#8220;annähernd gefiel&#8221;. Auslöser eines komplett neuen Antretens waren stets einzelne Soldaten. Ich persönlich würde das also als Kollektivbestrafung betrachten, aber das ist meine eigene Meinung, welche ich ja auch gemäß Artikel 5 GG frei äußern darf.</p>
<p>Nun ja. Als dann die letzten Männer ihre Rasur innerhalb von unschaffbaren 30 Sekunden, welche auch gestoppt wurden, korrigiert hatten (ich war auch darunter, warum weiß ich bis heute nicht) gab es dann noch kollektiven Anschiss. Kurz noch zur Korrektur der Rasur: Ich habe mit einem Nassrasierer trocken drüberziehen müssen. Es brannte die folgenden zwei Tage, aber okay&#8230;</p>
<p>Anschiss also für alle im Allgemeinen, für die Rasurkorrigierer im Speziellen. Uns wurde sehr lautstark in sehr scharfem Wortlaut mitgeteilt, dass wir ab nun darauf zu achten hätten, jeden Tag mit frischer Rasur anzutreten, und dass wir jetzt noch &#8220;großes Glück gehabt hätten, da wir jetzt noch nicht zur Einstellungsuntersuchung beim Arzt waren und deswegen noch nicht bespasst werden dürfen&#8221; &#8211; zusätzlich würde aber nicht auf zusätzliche &#8220;Bespassungen, halt dann nach der Einstellungsuntersuchung&#8221; verzichtet, wenn die ersten Tage jetzt nicht nach den Vorstellungen der Ausbilder laufen würden. Ob das rechtens ist wage ich persönlich zu bezweifeln.</p>
<p>Der folgende Tag bestand aus dem Erlernen von verschiedenen Inhalten des &#8220;Formaldienstes&#8221;, stets mit einer gehörigen Portion Anschiss angemischt. Die meiste Zeit wurde damit verbracht, den kompletten Zug vor dem Gebäude an- und dann auf die Stuben wegtreten zu lassen. Das sah in der Regel so aus, dass man vor dem Gebäude antreten musste, ohne jede weitere Erläuterung und mit Ärger (&#8220;Männer, das muss schneller gehen, funktionieren Sie!&#8221;)  dann wieder auf die Stuben wegtreten musste, um dann den Vorgang weitere Male im Abstand von 20 Sekunden zu wiederholen. In meinen Augen reine Schikane, militärisch wohl wahrscheinlich auch nicht weiter sinnvoll.</p>
<p>Der erniedrigendste Aspekt dieses Trachtenvereines ist dieses ständige Anscheißen, dieser ständige Ärger wegen Dingen, für die man entweder nichts kann oder die man aufgrund eines unmöglichen Ansatzes niemals hätte schaffen können. Beispiele hierfür: Rasieren in 30 Sekunden, Antreten vor dem Gebäude in 10 Sekunden, Vor dem Gebäude wegtreten, einen bestimmten Ausrüstungsgegenstand aus dem abgeschlossenen Spind in der abgeschlossenen Stube holen, alles wieder abschließen und wieder vor dem Gebäude antreten in 45 Sekunden. Für mich zeugt es nicht gerade von Intelligenz, jemandem einen unschaffbaren Befehl zu erteilen und ihn danach dafür kleinzufalten, dass er den Befehl nicht erfüllen konnte. Es fällt mir ebenso schwer, wie so etwas erlaubt sein kann. Aber das ist meine eigene, persönliche Meinung.</p>
<p>Auf jeden Fall habe ich es geschafft, nach ein paar Tagen nochmal einen KDV-Antrag (Kriegsdienstverweigerung, s.o.) zu stellen und diesen durchzubekommen. Es hat lange gedauert und ohne die <a title="Zentralstelle KDV" href="http://www.zentralstelle-kdv.de/" target="_blank">Zentralstelle KDV</a> wäre es nie gegangen (Vielen Dank an dieser Stelle!).</p>
<p>Übrigens: Über die Dauer eines KDV-Verfahrens sollte sich NIEMAND belügen lassen. In der Regel dauert es etwa zwei Wochen, bis ein Antrag entschieden ist. Anfangs wurde mir gesagt, dass es drei Monate dauern würde!</p>
<p>Im Endeffekt durfte ich jetzt zum 10. Februar meinen Grundwehrdienst in Zivildienst umwandeln lassen und im örtlichen Krankenhaus die Arbeit beginnen. Nachdem ich zwei Tage dort gearbeitet habe habe ich mich leider mit dem Norovirus angesteckt, welches äußerst unangenehm ist (für diejenigen unter euch, die es nicht kennen: Es ist echt, wirklich und im wahrsten Sinne des Wortes Scheiße). Hoffentlich geht das bald wieder.</p>
<p>Denn ich werde jetzt Dienst an der Gesellschaft leisten, anstatt mich inmitten von grün-braun-schwarz gekleideten Zinnsoldaten wiederzufinden, die eventuell<a title="Süddeutsche Zeitung: Bundeswehr-Skandal Februar 2010" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/621/502851/text/" target="_blank"> rohe Schweineleber essen</a> oder sich ins Koma saufen müssen. Ich werde jeden Abend vor dem Schlafengehen die Hand meiner Freundin nehmen und froh sein, dass ich es geschafft habe, wieder jeden Tag mit ihr aufwachen zu dürfen, mein Gesicht als Mensch zurückerlangt zu haben. Doch am meisten bin ich froh, dass dieser Wahnsinn endlich vorbei ist. Nennt mich weichgekocht, luschig oder sonstwas &#8211; aber ich bin froh, doch noch zur besten Lösung gefunden zu haben und gleichzeitig noch etwas für mein Umfeld zu tun. Denn wie ein hochrangiger Dienstgrad der Bundeswehr mir sagte:</p>
<p>&#8220;Zivildienstleistende machen da draußen wertvolle Arbeit. Ohne sie würde es echt mau aussehen!&#8221;</p>
<p>Falls er das jetzt gelesen hat (dieser Fall ist nicht auszuschließen): Gut, dass es wenigstens eine Gruppe von Menschen beim Bund gibt, die KDVler nicht für Null-Bock-Deserteure halten! Dass viele dort aufgrund systematischer Indoktrination gegenteiliger Meinung sind durfte ich an meinem letzten Bundeswehr-Tag noch oft genug feststellen. Zu diesem letzten Tag in der Kaserne habe ich mich gezwungen, weil ich mir ein letztes Mal zeigen wollte, dass es gut war, was ich getan habe. Und beinahe hätte ich es aufgrund der atemberaubenden Arbeitsgeschwindigkeit in der Bundeswehr mit einer weiteren Nacht in der Kaserne bezahlt. Aber das ist eine andere Geschichte und soll auch ein anderes Mal erzählt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Windows 7-Tipp: Klassische Taskleiste reaktivieren</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 18:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja lange nicht gewusst, dass das geht, aber man kann auch mit Windows 7 die klassische Taskleiste ins Leben zurückrufen. Fast schon entsetzlich ist es da, wie einfach es geht: 1. Irgendwo auf einem freien Platz in der Taskleiste rechtsklicken, im sich öffnenden Kontextmenü &#8220;Eigenschaften&#8221; anklicken 2. Im Dropdown-Menü &#8220;Schaltflächen der Taskleiste&#8221; die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja lange nicht gewusst, dass das geht, aber man kann auch mit Windows 7 die klassische Taskleiste ins Leben zurückrufen. Fast schon entsetzlich ist es da, wie einfach es geht:</p>
<p>1. Irgendwo auf einem freien Platz in der Taskleiste rechtsklicken, im sich öffnenden Kontextmenü &#8220;Eigenschaften&#8221; anklicken</p>
<p>2. Im Dropdown-Menü &#8220;Schaltflächen der Taskleiste&#8221; die Option &#8220;Nie gruppieren&#8221; auswählen</p>
<p>3. Oben die Checkbox &#8220;Kleine Symbole verwenden&#8221; aktivieren</p>
<p>Dann noch die Einstellungen übernehmen und das Fenster schließen. Schon isses passiert <img src='http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich bin jetzt einfach mal so uninnovativ und stelle meine Taskleiste wieder auf altmodisch. Die neue Ordnung nimmt zwar nicht so viel Platz weg, man braucht aber auch länger, um an sein gewünschtes Fenster zu kommen&#8230; Das nervt^^</p>
<p>Und außerdem habe ich es als jahrelanger XP-Nutzer ja auch nicht anders gelernt.</p>
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		<title>Neuaufbau fertig</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So. Wie ihr jetzt alle sehn könnt habe ich heute beschlossen, einen Relaunch vorzunehmen. Diejenigen unter euch, die schon registriert waren, müssen das bitte nochmal tun &#8211; Aber achtung: Wer schon abonniert hatte muss nichts machen, ihr werdet immernoch benachrichtigt! Wenn&#8217;s Fehler gibt kommentiert die bitte. Übrigens ist diese nervige 5-Zeichen-Captcha-Abfrage ausgeschaltet, sobald man registriert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So. Wie ihr jetzt alle sehn könnt habe ich heute beschlossen, einen Relaunch vorzunehmen.</p>
<p>Diejenigen unter euch, die schon registriert waren, müssen das bitte nochmal tun &#8211; Aber achtung: Wer schon abonniert hatte muss nichts machen, ihr werdet immernoch benachrichtigt!</p>
<p>Wenn&#8217;s Fehler gibt kommentiert die bitte. Übrigens ist diese nervige 5-Zeichen-Captcha-Abfrage ausgeschaltet, sobald man registriert und eingeloggt ist <img src='http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorbereiten des Umzugs</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 14:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles zum Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frechheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Lesergemeinde, Nachdem mein Blog jetzt lange nicht erreichbar war, was im Übrigen an meinem Hoster lag, bin ich jetzt wieder zurück und bereite den Umzug meines Blogs auf einen anderen Server vor. Künftig ist mein Blog über http://www.peetesblog.lebt-noch.de/ erreichbar. Die von euch, die über http://www.peetesblog.6x.to meine Beiträge verfolgen wollen können das natürlich weiterhin tun, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Lesergemeinde,</p>
<p>Nachdem mein Blog jetzt lange nicht erreichbar war, was im Übrigen an meinem Hoster lag, bin ich jetzt wieder zurück und bereite den Umzug meines Blogs auf einen anderen Server vor. Künftig ist mein Blog über</p>
<p><a href="http://www.peetesblog.lebt-noch.de/">http://www.peetesblog.lebt-noch.de/</a></p>
<p>erreichbar.</p>
<p>Die von euch, die über <a href="http://www.peetesblog.6x.to">http://www.peetesblog.6x.to</a> meine Beiträge verfolgen wollen können das natürlich weiterhin tun, da die Weiterleitung aktualisiert wird.</p>
<p>Das LAN-Party DeLuxE!-Portal (läuft derzeit unter Joomla!) werde ich aufgeben, da es seit Anfang 2008 herumdümpelt und von niemandem außer Spambots genutzt wird. Alles, was zum Thema GHL und co. in Zukunft auftauchen wird, wird ab jetzt auf</p>
<p><a href="http://www.lanparty-deluxe.l4n.org/">http://www.lanparty-deluxe.l4n.org/</a></p>
<p>angeboten. Die dazu bestehende Weiterleitung unter <a href="http://www.lanparty-deluxe.de.vu/">http://www.lanparty-deluxe.de.vu/</a> bleibt natürlich auch bestehen.</p>
<p>Zudem werden in Zukunft die Benachrichtigungs-Emails für die Abonnenten unter euch über die neue E-Mail-Adresse angeschrieben, weil der neue Hoster kein PHP-Mail mehr unterstützt. Die Adresse wird Peetesblog_at_gmx_punkt_de heißen, ist auch schon eingerichtet.</p>
<p>Solltet ihr mit dem Aktualisieren eurer Bookmarks nicht hinterherkommen, so keine Angst: Nach dem Umzug wird es hier eine Weiterleitung geben, damit niemand ins 404-Nirvana oder gar ans <a href="http://www.dasendedesinternet.de">Ende des Internet</a> geschickt wird <img src='http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Insofern bis dann,</p>
<p>Euer Peete</p>
<p>PS: Entschuldigt alle Unannehmlichkeiten, die euch der Ausfall beschert haben könnte!</p>
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		<title>Von oben treten ist leicht</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 18:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frechheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen wir uns vor, ein junger Mensch ist gerade im letzten Drittel seines letzten Jahres in der Schulausbildung zum mittleren Bildungsabschluss. Dieser Mensch hat noch keine Perspektive, nur eine grobe berufliche Richtung steht fest. Die überlebenswichtige &#8220;Lehrstelle&#8221; ist noch nicht gefunden. Das Privatleben zieren Probleme, die erste &#8220;große&#8221; Liebe ist seit geraumer Zeit am Bröckeln. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen wir uns vor, ein junger Mensch ist gerade im letzten <span id="more-235"></span>Drittel seines letzten Jahres in der Schulausbildung zum mittleren Bildungsabschluss. Dieser Mensch hat noch keine Perspektive, nur eine grobe berufliche Richtung steht fest. Die überlebenswichtige &#8220;Lehrstelle&#8221; ist noch nicht gefunden. Das Privatleben zieren Probleme, die erste &#8220;große&#8221; Liebe ist seit geraumer Zeit am Bröckeln. Jegliche Gedanken an die Zukunft nach der Realschule stimmen diesen Menschen traurig. Da ihn jeder darauf anspricht, was er nach der Schule vor hat, ist er von allen Seiten unter Druck gesetzt &#8211; vor allem, weil die Abschlussprüfungen noch anstehen. Dieser Mensch führt seit fast einem halben Jahr ein Blog, welches im Verlauf der Zeit immer mal wieder die Adresse für eine alternative Unterhaltung zum sonstigen Medienbrei war. Dieser Blog hat dem jungen Kerl ein paarmal geholfen, akute Sachverhalte zu verarbeiten. Frei nach dem Motto: &#8220;Schreib&#8217;s Dir von der Seele, dann hast Du&#8217;s los und andere was zu Lesen.&#8221;</p>
<p>Nennen wir diesen Menschen Peete. Peete streunt eines Tages zu einer seiner letzten Musikunterrichtseinheiten, als sein Lehrer für Wirtschaft und Recht seinen Weg kreuzt, mit einem Blatt Papier in der Hand.<br />
&#8220;Stop, Leitner. Hat sich an Deiner Lehrstellensituation schon was geändert?&#8221;, fragt er. Peete verneint. &#8220;Dann hab&#8217; ich hier was für Dich, ich habe gerade ein Fax gekriegt. Es gibt noch eine freie Lehrstelle in Deinem Interessengebiet, bewirb&#8217; Dich da.&#8221;</p>
<p>Und das tut er auch, denn er weiß, dass er sonst ohne dasteht. Nach zahlreichen Anrufen bei der Firma, schriftlicher Bewerbung und einem Vorstellungsgespräch, 3 Tagen Probearbeit und einem spannenden Nachmittag steht es fest: Er macht eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme. Die Freude ist groß. So groß, dass die letzten Sommerferien noch gut ausgekostet werden, bevor es dann losgeht.<br />
Das unendliche Glück ist gefunden.<br />
Dreieinhalb friedvolle, problemlose und interessante Jahre später ist die Ausbildung geschafft und der Weg in eine steile Karriere geebnet.</p>
<p>So sollte es sein. Aber bleiben wir realistisch.<br />
Nachdem Peete die Ausbildung begonnen hat, gibt es schon wenige Wochen später Probleme &#8211; denn er erfährt, dass die Verhältnisse im Ausbildungsbetrieb längst nicht so gedacht sind, wie das Konzept einer üblichen Ausbildung heutzutage aussieht. Ein Auszubildender ist eher das Ebenbild einer kostengünstigen Alleskraft, einer gehorsamen, etwas vielseitigeren Putzfrau. Wenn der Auszubildende einen Einwand bringt, ist er nicht ernst zu nehmen und noch weniger repräsentativ für die reale Situation. Vorschriften, sowie sämtliche Regelungen sind dazu da, gebrochen zu werden. Schulische Ausbildung ist zur Erholung des von den blöden Fragen genervten Kollegiales vorgesehen. Und damit der Lehrling nichtmehr so blöde Fragen stellt. In klärenden Gesprächen wird vermittelt, dass all das nur dazu gedacht ist, eine gesunde Arbeitsmoral herzustellen. Die Demut der Arbeit soll vermittelt werden.</p>
<p>Und nachdem ich jetzt zwei volle Jahre die Demut der Arbeit genießen durfte, reicht es. Von oben treten ist leicht &#8211; aber ab jetzt trete ich zurück!</p>
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		<title>Diagnose: Verkehrscholeriker</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 09:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frechheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ja innerhalb der letzten Monate ziemliche Ruhe eingetreten ist, will ich mich mal wieder nebenbei bei allen Lesern entschuldigen. Es hat einfach nicht sollen sein, und mein Leben ist einfach nicht interessant genug, als dass ich oft was schreiben könnte. Oder ich hab&#8217; einfach keine Zeit, keine Lust, &#8230; die üblichen Ausreden halt Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ja innerhalb der letzten Monate ziemliche Ruhe eingetreten ist, will ich mich mal wieder nebenbei bei allen Lesern entschuldigen. Es hat einfach nicht sollen sein, und mein Leben ist einfach nicht interessant genug, als dass ich oft was schreiben könnte. Oder ich hab&#8217; einfach keine Zeit, keine Lust, &#8230; die üblichen Ausreden halt <img src='http://peetesblog.lebt-noch.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun ja, auf jeden Fall durfte ich neulich wieder einmal was erleben, was mich eigentlich noch länger beschäftigen könnte.<br />
Der Tag verlief wie jeder andere Montag, also etwas zäh und ermüdend. Umso froher war ich dann, als ich um kurz nach 16.00 Uhr aus der Firma ging und -nach einem kleinen Plausch mit einem Bekannten- ins Auto stieg, um nach Hause zu fahren. Da mein Arbeitsweg mit 4,5km (Google Maps) relativ kurz ist,<span id="more-1045"></span> passiert ja nicht viel.</p>
<p>Dachte ich.</p>
<p>Ich fuhr also in meinem antrainierten Automatismus durch Miesbach und bereitete mich auf den Sprint vor, den ich ab dem Ortsschild je nach Verkehrslage gerne mal veranstalte (viele sehen einem so kleinen Puma nicht den Schmalz an, den er hat). Das heißt für mich: 3. Gang einlegen und auf die Grenze warten. Ab der Ortsgrenze dann drauftreten und wegzischen, dabei belächeln, wie die Hintermänner zurückbleiben. Diesmal sollte ein BMW 5er hinter mir &#8220;stehenbleiben&#8221;, welcher dann nach dem kurzen Sprint wieder aufholen würde, um mir und dem Straßenverlauf unauffällig zu folgen.</p>
<p>Dachte ich.</p>
<p>Da der gute Herr, der übrigens ein Münchner Kennzeichen besitzt (Klischees sagen, dass Münchner ihre Fahrerlaubnis in der Regel im Lotto gewonnen zu haben scheinen), ja ein durchaus tolles Auto fährt, welches mit seinen Standlichtringen wohl gerne Brandings in meinen Pumaarsch brennen würde, fing er offensichtlich an, ungeduldig zu werden. Geschwindigkeit zu dem Zeitpunkt: 80Km/h, da ich bei meinem Sprint bemerkt hatte, dass sich vor mir zwei Schleicher befanden, die mit 80 Sachen auf der B307 in Richtung Agatharied dahinschlichen. Also passte ich meine Geschwindigkeit an und folgte unter der Beachtung eines richtigen Abstandes zu meinem Vordermann dem Verkehrsverlauf. Jeder hinter mir würde das gleiche tun.</p>
<p>Dachte ich.</p>
<p>Der Münchner allerdings nicht, zumindest schien er sich nicht dazu eingeladen zu fühlen. Denn jetzt fuhr er andere Geschütze auf. In der Hoffnung, dass er mir Beine machen könnte, klebte er sich an meine Stoßstange. Geschätzter Abstand (im Rückspiegel weder Kennzeichen noch Lichter(!!) sichtbar): 2 Meter. Wer mich kennt weiß, dass ich sowas nicht gerne mag. Also drücke ich mit meinem Fuß gefühlvoll aufs Bremspedal, bis die Bremslichter angehen. Der gemeine Drängler wird dadurch abgeschreckt, legt selbst einen Zwischenstopp auf dem Bremspedal ein.</p>
<p>Dachte ich.</p>
<p>Mein Drängler jedoch nutzte die Chance, um sich wild gestikulierend noch etwas aufzubäumen. Also beschloss ich, selbst einen Gang hochzuschalten, indem ich eine deutliche Bremsung vollführte. Es folgte eine Lichthupe seitens meines neuen Klienten und eine starke Bremsung seines Wagens. Endlich konnte ich erkennen, dass sein Kennzeichen mit &#8220;M&#8221; begann, was mir den Sachverhalt aufgrund des genannten Klischees etwas verdeutlichte. Einmal bremsen ist bestimmt genug.</p>
<p>Dachte ich.</p>
<p>Nicht aber meinem Drängler. Erneut fuhr er erschreckend nah auf, was in mir eine erneute Kurzschlussreaktion erzeugte. Ich stieg also nochmal in die Eisen, nachdem ich ihn etwas drängeln ließ. Wieder wurde er wild. Das befriedigte mich nicht, denn sein Abstand zu mir wurde immer geringer. Man notiere: Wir fuhren immernoch 80km/h, ich wechselte meine Blicke nur noch vom Vordermann zum Rückspiegel und von dort aus auf die Tachonadel.<br />
Am Ortseingang bremste ich dann fest auf meine 50km/h ab, was dazu führte, dass mein BMW-5er-Fahrer links neben mir über insgesamt rund 5 durchgezogene Linien auf eine Abbiegespur zum Krankenhaus wechselte, mich dann überholte und mir die Fahrbahn schnitt. Und zwar nicht ein bisschen, sondern so, dass ich bremsen musste, um seinen großartigen Bayrischen M.-Wagen nicht zu beschädigen. Nun bremste er mich auf ca. 40km/h herunter und zeigte fortan nach rechts, um mir zu zeigen, dass ich in Gottes Namen rechts ranfahren sollte. Ich symbolisierte ihm durch das Setzen meines rechten Blinkers die Bereitschaft zur Konfrontation, welche ich dann in der nächsten Einfahrt praktizierte.</p>
<p>&#8220;Sagen Sie mal was soll dieser Scheiß eigentlich?&#8221;, fragte mich der aufgebrachte Münchner, &#8220;Ist Ihnen eigentlich klar, dass das dem Tatbestand der Nötigung entspricht, was Sie da machen?&#8221;<br />
Ich setzte einen etwas verdutzten Blick auf und stellte die Gegenfrage: &#8220;Das was Sie machen nicht, oder?&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;Was mache ich denn?&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Tierisch nah auffahren! Wir waren mit 80km/h unterwegs, Ihr Abstand zu mir war alles andere als ok. Stellen Sie sich vor, es wäre was passiert&#8230;&#8221;, entgegnete ich.<br />
Er erwiderte darauf, dass ja nichts passiert sei und das noch lange kein Grund sei, warum ich &#8220;zwei Notbremsungen hinlegen&#8221; würde. Bevor er dann nach viel vorgetäuschter Einsicht wieder in seinen Fünfer stieg hob er den Finger zu einer Tadelgeste und sagte: &#8220;Passen Sie lieber auf, Freundchen. Nochmal kommen Sie nicht so davon.&#8221;</p>
<p>Am liebsten wäre ich allein schon dafür zur Polizei gefahren, die ja eigentlich unser Freund und Helfer sein sollte. Dort ist man aber der Meinung, dass zur Erstattung der Anzeige hieb- und stichfeste Beweise vorliegen müssen. Persönliche Belange zählen dort nicht, mitanwesende Zeugen sind genauso uninteressant wie der Fakt, dass man im Prinzip dabei helfen will, den Verkehrsalltag zu verbessern.<br />
Und so kommt es, dass die Hände unserer Beamten verkümmern, die Münder verstummen und die Bäuche wachsen, wenn über den Polizeifunk eine Konversation des folgenden Schemas übertragen wird, wie hier im Beispiel einer mir bekannten Polizeidirektion:<br />
&#8220;[Fahrzeugbezeichnung]: Wir sind gerade in Weyarn. Wieviele LKW&#8217;s werden benötigt?&#8221;<br />
&#8220;[Dienststelle]: Wir brauchen drei LKW&#8217;s zu schnellstmöglichen Nutzung.&#8221;</p>
<p>Was folgt ist ein Gang zum Metzger und der Sprint zur Dienststelle, um dort jeden Hunger zu bekämpfen.</p>
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		<item>
		<title>Ivan, Joe und der Clubbesitzer</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 12:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peete</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man morgens im Bett liegt, rührt das ja meist von der wohligen Wärme, die unter der Bettdecke herrscht. Ist ja verständlich. Wenn man jedoch nicht aufstehen kann, weil eben diese Bettdecke am Rest der Wäsche festgefroren ist, ist irgendetwas schief gelaufen. &#8220;Greift man dann doch zum Pickel, weil die Zeit langsam drängt, erwartet einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man morgens im Bett liegt, rührt das ja meist von der <span id="more-1093"></span>wohligen Wärme, die unter der Bettdecke herrscht. Ist ja verständlich. Wenn man jedoch nicht aufstehen kann, weil eben diese Bettdecke am Rest der Wäsche festgefroren ist, ist irgendetwas schief gelaufen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Greift man dann doch zum Pickel, weil die Zeit langsam drängt, erwartet einen im Bad eine Überraschung horrenden Ausmaßes. Wie mich zum Beispiel. Nachdem ich aus der Dusche gestiegen war, überzog mich eine Eisschicht, die ich gerade noch abschütteln konnte. Als ich dann aber einen Strahl gelben Eises in die Schüssel stellte, hatte der Spaß ein Ende&#8221;,</p></blockquote>
<p>erklärt uns der in den Staaten als Hiphop-DJ und Clubbesitzer tätige Russel Bermville. Seit diesem Tag läuft im 124pages kein Hiphop mehr. Ob es im Afrikanerviertel jedoch so klug war, die Musikrichtung auf politisch nicht unbedingt korrekte Interpreten zu beschränken, sei dahingestellt. Seltsamerweise, sagt er, hätten sich vor allem die Häufigkeiten von Glasschäden und brennenden Gegenständen vor der Haustür merklich vergrößert.</p>
<blockquote><p>&#8220;Seit der Umstellung kommen nur noch zipfelmützige und Menschen ohne Haare in meinen Club. Ich wusste garnicht, dass so viele Leute in unserer Stadt hier an Leukämie leiden. Die einen schämen sich für ihre Glatze und haben sich weiße Mützen in Einheitsfarbe gekauft. Genauso wie die Kostüme&#8230; Schön, dass sie eine Einheit bilden. Sie tun mir trotzdem Leid. Aber hier bekommen die armen Wesen ihren Spaß, auch wenn sich auf der Tanzfläche nur noch seltsame, sich auf allen Vieren bewegende, junge Frauen mit tiefen Augenringen Spritzen geben. Ich halte immer etwas Insulin bereit, um den Diabetikern im Falle des Falles helfen zu können &#8211; aber die haben ja alles in Pulverform dabei&#8221;,</p></blockquote>
<p>äußert sich der mittlerweile 29jährige. Regelmäßige Razzien und Polizeibesuche ignoriert er unter dem Hinweis, dass er mit Nazis und Drogen nichts am Hut habe. Unserem Team erklärt er, dass sich tagsüber meist Demonstranten vor dem Club befänden, die Plakate gegen Rassismus im Kreis tragen würden. Er gibt an, sich gern an den Demonstrationen beteiligen zu wollen; doch leider öffne sein Tanzlokal erst um 21.00 Uhr und sie &#8220;müssen auch akzeptieren, dass ich irgendwann schlafen will&#8221;.<br />
&#8220;Doch auch überhaupt hat sich viel getan&#8221;, sagt Bermville. &#8220;Ich habe zwei neue Freunde, die zwar nicht arbeiten aber trotzdem voll okay sind. Sie dürften eh gleich kommen&#8221;</p>
<p>Kurz darauf klingelt es, Russel öffnet. Die beiden Herren stellen sich als <a href="http://peetesblog.lebt-noch.de/?p=209">Ivan und Joe</a> vor, sie erwecken einen seltsamen Eindruck. Einen Eindruck von Perspektivlosigkeit, trotz allem aber auch von Lebensfreude.<br />
&#8220;Wir behandeln einander immer gleich, Mann. Das ist der Kodex, Alter! Schlag ein, Ive&#8221;, dröhnt es aus dem Mund des scheinbar betrunkenen Joe. Doch Ivan scheint anderweitig beschäftigt, als wir ihn von Russels Aquarium zu lösen versuchen. &#8220;Ivan! Komm&#8217; endlich her jetzt.. Und nimm&#8217; endlich diesen roten Ball aus Deinem Mund, bevor diese Anzugschwänze noch falsche Bilder von uns bekommen&#8221;<br />
Doch der Ball ist nur die Spitze des Eisberges, der sich beim Anblick der Männer offenbart. Allein ihre Duftmarke lässt darauf schließen, dass sie sich auf eine Karriere als erstes menschliches Biotop spezialisiert haben. Von der Lack- und Lederbekleidung Ivans und den zerrissenen Lumpen Joes einmal abgesehen.<br />
&#8220;He Rus, wer is&#8217;n das&#8217;n&#8221;, fragt Ivan und wir stellen uns als Redakteure einer örtlichen Zeitschrift vor. &#8220;Gut, Leute, aber nicht mit mir! Ich werde durch die Wand flüchten, die Türen sind zu unsicher!&#8221;<br />
Es kracht, der 20jährige liegt bewusstlos am Boden. Wir wenden uns wieder Joe zu und fragen ihn, was zu diesem Verhalten führe.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das hat er manchmal, wenn er neue Leute sieht. Seit er kürzlich von den Drogen runter ist dreht er &#8216;n bisschen am Rad&#8221;,</p></blockquote>
<p>erläutert Ivan.</p>
<p>Russel hat sich derweile seinem Küchenfenster zugewandt, aus welchem er auf die Straße starrt. Die Demonstranten, die vor Minuten noch ihre Runden auf dem Parkplatz drehten, sind großen Vans gewichen, aus welchen jede Menge zwielichtiger Gestalten aussteigen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das ist mein Stichwort, ich muss los &#8211; geht jetzt bitte, dort lang ist die Hintertür.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Anmerkung: Diese Geschichte beruht <strong>nicht</strong> auf einer wahren Begebenheit! Bevor noch jemand falsche Vorstellungen bekommt xD</em></p>
]]></content:encoded>
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